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Wir beantworten Ihre Frage

Als erfahrener Zahnarzt beantworte ich hier die Fragen,
die mir meine Patienten am häufigsten stellen.

Dr. Ulrich Schmitt, Zahnarzt mit Schwerpunkt Endodontie in Bensberg
Nina - 23. Januar 2023

Kann eine Kieferknochenentzündung meine Beschwerden erklären?

Sehr geehrter Herr Dr. Schmitt,
ich bin etwas verzweifelt, da ich immer kränker werde, aber nur auf Grippe und Kieferverspannung diagnostiziert werde, jedoch die vorgeschlagenen Therapien nichts helfen, bin ich in Sorge ob es eine
Kieferknochenentzündung sein könnte.
Wie diagnostiziert man diese per Bildgebung?
Ich habe schon mit 18 Jahren 3 wurzelbehandelte Zähne gehabt. Seit 10 Jahren hat die Zahnärztin bei Kontrolle bei beiden Zähnen im Oberkiefer jeweils vorletzter immer wieder einen Herd gesehen und
mir daraufhin Antibiotika verschrieben. Damit wir es bei der Ruhe lassen. 2018 hatte ich am Backenzahn links Oberkiefer Beschwerden und immer Kopfschmerzen. Der Zahn wurde gezogen, was ich zutiefst
bereue. Ich hatte eine KH Öffnung, die 4 Wochen lang nicht entdeckt wurde und vereiterte. Nach Entdecken wurde der Eiter entfernt und mit Amocilin und Metronidasol behandelt.
Ich bin seitdem nie richtig gesund geworden, habe immer Kopfschmerzen, Probleme mit den Augen bekommen, seit 2 Jahren starke Kieferschmerzen. Da ich jetzt seit 2 Wochen mit Fieber und Schüttelfrost
und starken Kieferschmerzen mit ganz heißem Gesicht im Bett liege habe ich einfach das Gefühl es liegt an den Zähnen.
Was raten Sie mir, mit welchem Röntgen kann man sehen ob die Wurzelkanäle nicht in Ordnung sind oder ob der Knochen entzündet ist oder das Kiefergelenk.
Vielen Dank
Herzliche Grüße
Nina

Antwort von Dr. Ulrich Schmitt

Hallo Nina,
ich glaube da hilft nur ein(e) in Endodontie erfahrene Kollegin / Kollege. Ein DVT (dreidimensional Aufnahme) kann sehr unterstützend wirken. Dabei kann man die Wurzelspitzen von allen Seiten
begutachten und auch die Kieferhöhlen. Dazu die Untersuchung und dann wird man eine Lösung finden. Ggf. zieht man noch einen Hals-Nasen-Ohren Arzt hinzu, der das DVT auch zur Diagnostik verwenden
kann.
Alles wird dann gut werden. Wenn Zähne die Ursache sind, dann hilft im Übrigen nie nur die alleinige Antibiotikumbehandlung.
Viele Grüße
Ulrich Schmitt