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Wir beantworten Ihre Frage

Als erfahrener Zahnarzt beantworte ich hier die Fragen,
die mir meine Patienten am häufigsten stellen.

Dr. Ulrich Schmitt, Zahnarzt mit Schwerpunkt Endodontie in Bensberg
Nina - 17. Juni 2026

Anhaltende Beschwerden am Zahn fünf Monate nach Revision?

Lieber Herr Dr Schmitt! Ich hatte vor 1 Jahr eine Wurzelkanalbehandlung da ich nach einem Füllungswechsel nicht mehr aufbeissen konnte. De Arzt meinte im Röntgrn ist nichts zu sehen, aber es ist ein
tiefe Füllung. Es wurde nicht besser. Ich würde zum Endontologen geschickt. Er machte ein dvt und sah keine Entzundungszeichen, aber die Kanäle waren nciht tief gefüllt. Laut ihm ist der Zahn jetzt 5
Monate nach Behandlung wunderbar und im Röntgen sieht man das auch. Er schmerzt mich aber. Das Gewebe am Gaumen (oberer 6 er) ist nicht mehr reaktiv wie vor der Revision aber es ist auch nicht ganz
ruhig. Es ist permanen gefühlt leicht verdickt. Außerdem fühlt sich der Zahn sehr ungut an wenn ich mir dem Fingernagel auf einzelne Punkte der Kaufläche leicht drücke. Der Klopftest von oben
schmerzt aber nicht. Bond er Seite zieht er sehr wenn ich draufklopfe! Ich bin ratlos. Ich war schon bei so vielen Ärzten und niemand hat eine Antwort für mich. Alle schauen auf das Röntgen und
meinen sie würden ihn auf keinen Fall ziehen, ich kann ihn in der Form auch nicht noch weiter im Mund lassen, auch weil schon so viel Zeit vergangen ist und er sich nicht normal anfühlt und ich
keinen Besserung mehr erwarte solange nichts gemacht wird.
Haben Sie noch einen Rat für mich? LG und danke für Ihre Zeit

Antwort von Dr. Ulrich Schmitt

Hallo Nina,
mein Rat kann ohne Ansicht des Röntgenbilds /DVT's und des Zahns nur sehr allgemein gehalten werden. Wenn die Wurzelbehandlung "erst" 5 Monate her ist, dann kann es durchaus sein, dass auf dem
Röntgenbild / DVT (noch) nichts zu sehen ist, aber trotzdem nicht alles in Ordnung ist. Ich würde dann raten abzuwarten, wenn das Beschwerdebild es zulässt und man im Moment keinen klaren Grund zur
Verbesserung erkennen kann. Man sollte immer nur eine Therapie vorschlagen, wenn man auch davon ausgehen kann, dass man mit dieser Maßnahme einen Ursache beseitigen kann und eine Verbesserung
erzielen kann. Mit Ursache meine ich nicht Beschwerden (die schlimm genug sind), sondern einen radiologischen Befund oder einen klinischen Befund bei Untersuchung des Zahns oder der Kaumuskulatur
etc. Es lassen sich leider zu viele Patienten Zähne entfernen und die Beschwerden werden gar nicht besser, weil die Ursache gar nicht der Zahn war. Das klingt bei Ihnen nicht so, aber manchmal
braucht es tatsächlich etwas Geduld oder einen Zahnarzt der sehr vielfältig und mit viel Erfahrung drauf schaut.
Viele Grüße
Ulrich Schmitt